
31/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: An manchen Tagen fühlt sich die Welt grau und verloren an. Man erkennt sie fast nicht mehr wieder und fragt sich: Ist das die Welt, in der ich geboren bin? Irgendwie scheint mir, als hätten wir in letzter Zeit mehr als reichlich von diesen Tage gehabt: Grau und trist im Sinne von unbeschreiblich negativen Nachrichtenmeldungen aller Art und fatalen, nicht-frühlingshaften Wettererscheinungen. Read more »

32/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Oft frage ich mich, wie unsere Welt eigentlich funktioniert, in welchem Rhythmus sie sich bewegt und warum sie einfach nicht stehen bleibt? Warum bemerken Menschen zum Beispiel nicht, dass eigentlich viel öfters etwas Schönes passiert? Oder wieso bekommt nicht jeder Mensch auf der Welt den Platz, den er verdient? Read more »

33/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Sucht man für den Begriff Realität eine Definition, findet man nach Aristoteles Folgendes: “Real ist, was als Wirkung aus einer realen Ursache hervorgegangen ist.” Demnach wird Realität als “Wirk-lichkeit” verstanden. Eben diese Definition kam mir in den Sinn, als ich mit Favorite darüber sprach, inwieweit die Realität die Inhalte seiner Musik widerspiegelt, oder eben auch als Mittel genutzt wird, ihr zu entkommen. Betrachtet man nun die Biographie des Rappers, könnte man vermuten, dass er Rap nur zu gerne dazu nutzt, das zu verarbeiten, was das Leben bisher für ihn bereithielt. Und tatsächlich scheint es, als würde bei ihm eine Art Wechselwirkung zwischen Musik und Realität entstehen: Read more »

34/250 Gesichter deutscher Rap-Kultur: Deutschland ist nach den USA und Japan die drittgrößte Industrienation der Welt. Laut dem Wohlstandsindex der Weltbank, der den Wohlstand pro Einwohner misst, ist Deutschland das fünfreichste Land der Welt. Manchmal jedoch fühlen sich Statistiken im wirklichen Leben komplett falsch an und zielen an der gelebten Wirklichkeit vorbei. Beweise dafür hätte ich genug, sie begegnen mir jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit. Oft frage ich mich: Wie lange hält es das junge Mädchen an der Warschauer Straße noch aus, bei eisiger Kälte, Wind und Sturm tagtäglich zitternd zu sitzen und nach Geld zu betteln. Read more »

35/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Eine Arbeitsbiene wiegt im Durchschnitt 0,1g, hat eine Lebensdauer von einigen Wochen und dürfte aufgrund ihres Gewichtes, ihrer Aerodynamik und Flügelfläche nach den Gesetzen der Physik gar nicht fliegen. Doch trotzdem sie tut es und das mit stolzen 25km die Stunden. Read more »

36/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Folgendes Szenario: 60. Geburtstag von Tante Gudrun. Die Sause steigt im “Goldenen Hirschen” Man sieht viele Menschen. Man kennt sie nicht, obwohl man sollte. Die Stunden ziehen sich wie ein alter Kaugummi. Es ist öde und einsam. Der iPod hält durch. Dumm nur, dass von Großcousine bis Onkel dritten Grades jeder checkt, wie viel Bock man auf diese Veranstaltung hat. Read more »

Ohne Fleiß kein Preis: Wer heute was erreichen will, der muss hart arbeiten oder die richtigen Leute kennen. Auf dem Weg vom Kellerrapper zum Superstar führte der Weg früher oftmals nur über dutzende Mixtapes und Jams in die Wohnzimmer der Rap-Fans. Wie das heute funktioniert, weiß eigentlich niemand mehr so genau. Castingshows, Besetzungscouch oder MySpace Player? Wie gesagt: We don’t know how shit works today. Aber eins wissen wir: Olli Banjo ist ein alter Hase im Showbiz. Seine Arbeit begann Früchte zu tragen, als er 2001 mit “Rotlicht / Du und mein Penis” von der Juice zum Tonträger des Monat gewählt wurde. Read more »

38/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Kommunikation im Web, Networking und Socialising 2.0: Begriffe die wir alle kennen, Dinge die wir heute wie selbstverständlich tun. Natürlich ist auch das schon länger bei den Rap-Heads angekommen und so findet man bei genauem Hinschauen viele Künstler unter ihrem Namen nicht mehr nur auf MySpace, sondern auch auf studi.vz, Facebook, Twitter und Co. Ob diese auch tatsächlich hinter den Profilen stecken, weiß dann aber irgendwie doch keiner so genau.
Dass auch der Journalismus durch diese Art der Kommunikation neue Wege geht, passt dem Einen vielleicht weniger, dem Anderen schmeckt die Suppe aus Bequemheit, Schnelligkeit und Aktualität sehr wohl. So kam es eines späten Abends dazu, dass Sera und ich einfach viel zu faul waren unsere Ärsche in die Kälte zu bewegen und per Skype drauf lostippten. Read more »

39/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Unter den Rookies der deutsches HipHop Szene haben sich Grizzly & Shot im Laufe der letzten Jahre vor allem auf Freestylebattles und Jams so einigen Respekt erbattelt. Die aus Bayern stammenden Jungs, sprachen mit uns – fast Dialektfrei - während ihres kurzen Berlin Trips über Gedanken, die nicht still stehen wollen, Selbstzufriedenheit in dieser anspruchsvollen Zeit und die Erinnerung an Kool Savas Kult-Mixtape “Savas goes Hollywood”. Read more »

40/250 – Gesichter deutscher Rap-Kultur: Jeder Musikjournalist begegnet im Laufe seiner Karriere unglaublich vielen Künstler und deren Anhängsel… Viele sind auf ihre Weise sympathisch, andere eher nicht. Ein großer Teil hat eine Menge interessanter Storys zu erzählen, einige verstecken sich hinter Alben-Releases oder Promotion-Geschichten. Auch im 11. Teil unserer Serie haben wir es wieder geschafft, einem Künstler etwas mehr zu entlocken, als letzt genanntes. Mit Curtains-Up MC Juvel sprachen wir darüber, wie es ihm gelingt Rap und den islamischen Glauben zu verbinden, über den Gedanken “Poetischer HipHop” und Deutschlands versaute Rap-Jugend. Read more »
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